 |
| |
Weitere
Informationen -
Radiofrequenzablation bei
Lebermetastasen |
|
| |
„Verbrennen von Krebszellen in der Leber
mit Hilfe von Radiowellen“ |
|
| |
Eine
relativ neue Methode zur Behandlung von
Lebermetastasen ist
die Radiofrequenzablation. Diese Methode
wird seit Anfang der 80iger Jahre
vorwiegend in den USA eingesetzt und hat
fortlaufend technische Verbesserungen
erfahren. Lebermetastasen (Absiedlungen
in der Leber von Krebsgeschwüren)
entstehen bei verschiedenen Krebsleiden.
Insbesondere bei Tumoren des Dickdarms
und des Mastdarms kommt es in einem
hohem Prozentsatz zur Entstehung von
Metastasen. Aber auch bei Tumoren der
Brust entstehen häufig Absiedelungen in
der Leber. Trotz dieser Absiedelungen
konnte bewiesen werden, dass eine
Entfernung dieser Metastasen eine
deutliche Verlängerung der
Überlebenszeit bietet. Leider sind nur
20-25 % der Lebermetastasen einer
herkömmlichen Operation zugänglich.
Durch die Radiofrequenzablation mit
perfundierten Nadelapplikatoren ist eine
Methode entstanden mit der eine
erhebliche Anzahl von Patienten trotzdem
eine Entfernung ihrer Metastasen
erhalten können. |
|
| |
 |
|
| |
Methode der RFA |
|
| |
Die
Methode beruht auf der Möglichkeit
Krebszellen durch Hitze zu zerstören. Es
wird über eine Nadel die exakt in die
Mitte des Tumors platziert wird,
elektrische Energie in das Gewebe
eingeleitet und in Hitze umgewandelt, so
dass eine Verkochung des Tumorgewebes
entsteht. |
|
| |
|
|
| |
|
|
| |
Ein
ähnliches Verfahren ist die Applikation
von Laserenergie (LITT) durch Sonden,
allerdings ist die RFA einfacher,
zuverlässiger und kostengünstiger. Bei
der RFA wird die Verkochung des Gewebes
direkt durch Ableitung der Temperatur im
Tumor gemessen und zusätzlich die
Gewebeleitfähigkeit (Impedanz)
überprüft. Zusätzlich wird eine
Tumorzellverschleppung durch den
Stichkanal der Nadel mit Hitze
vermieden. |
|