Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie im Vinzenzkrankenhaus Hannover
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Chefarzt Dr. med. Jörg KlankeRöntgenbilder und Grafik Hüft- und KniegelenkOP-Saal

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  Leistungsspektrum - Versorgung sämtlicher Frakturen und Weichteilverletzungen im Extremitäten und Stammbereich  
  Für die operativen Verfahren stehen dabei mordernste Verfahren der Frakturstabilisierung zur Verfügung, teilweise - wenn die Indikation es erlaubt - im minimal-invasiven Operationsverfahren. Die konservative Behandlung wird unterstützt durch moderne immobilisierende Kunststoffverbände oder Orthesen, begleitet durch entsprechend angepasste physiotherapeutische Maßnahmen. Besonders viel Erfahrung besteht in der Behandlung von Verletzungen des alten Menschen.  
     
  Die notwendige nachstationäre Behandlung unfallverletzter Patienten wird vom Krankenhaus in die Wege geleitet und durch Organisation von Anschlussheilbehandlungen, Rehabilitationen oder auch häusliche Versorgung mit Hilfe des krankenhauseigenen Sozialdienstes.  
     
  Bei Knieverletzungen, wie z.B. bei Sportverletzungen, wird modernstes chirurgisches Instrumentarium zur arthroskopischen Operation eingesetzt. Dies erlaubt Operationen am Knorpel, an den Meniszie oder am Kreuzband.  
     
  Die postoperative Nachbehandlung erfolgt durch die physiotherapeutische Abteilung nach mit den Ärzten abgesprochenen Behandlungsschemata. Hier werden alle manuellen und technischen physiotherapeutischen Behandlungsmöglichkeiten genutzt.  
     
  Arthroskopische Operationen werden ebenfalls durchgeführt bei Verschleißerkrankungen des Kniegelenkes. Bei bestehenden Indikationen werden in diesem Zusammenhang notwendige Achskorrektureingriffe der unteren Extremitäten vorgenommen.  
     
  Ein besonderer Schwerpunkt in der Klinik für Unfall- und Gelenkchirurgie besteht in der Endoprothetik seit 1972. Zur Zeit werden pro Jahr etwa 500 Totalendoprothesen eingesetzt. Die Operationen erfolgen nach einem standardisierten Operationsverfahren mit regelmäßiger Überprüfung der Ergebnisse. Als Implantat werden jeweils vom Material, Design und Oberflächenbeschaffenheit her modernste und die bewährtesten Implantate verwendet. Infrage kommen bei einwachsenden Prothesen Modelle aus Titan mit speziell strukturierter Oberfläche, bei zementierten Schaftmodellen Prothesen aus einer Chrom-Kobalt-Nickel-Legierung die mit einer speziellen Zementiertechnik (Vakuumzementiertechnik, Jetlavage und Schaftabsaugung) verwendet werden.  
     
  Für Hüftaustauschoperationen stehen verschiedene Modelle zur Verfügung. Bei Knochensubstanzverlusten erfolgt bei Wechseloperationen ein Knochenaufbau sowohl am Becken als auch am Oberschenkelschaft. Die Knochen werden aus einer hauseigenen geprüften und angemeldeten Knochenbank entnommen.  
     
  Die Knieendoprothetik wird seit 1982 im Vinzenzkrankenhaus angeboten mit zur Zeit 200 Operationen jährlich. Die vom Design her modernen Implantate werden überwiegend zementiert. Beim Vorliegen von bestimmten Metallallergien werden Titanimplantate verwendet. Zur genauen Achsausrichtung der Knieimplantate wird ein modernes computergesteuertes Navigationssystem intraoperativ angewandt. Postoperativ sorgt über 5 Tage ein kontinuierliches pulsierendes Kniekühlsystem dafür, dass die Schwellung und Schmerzen im Kniegelenk deutlich vermindert werden.  
     
  Sämtliche Endoprothesenoperationen an der Hüfte wie auch am Knie, werden von der physiotherapeutischen Abteilung postoperativ intensiv nachbehandelt. Die Mobilisation nach der Operation erfolgt bereits am 2. Tag. Die Patienten werden entlassen wenn sie sicher mit Unterarmgehstützen gehen und Treppensteigen können. Zu den physiotherapeutischen Maßnahmen gehört auch ein Wasserbewegungsbad zur druckfreien Bewegung der Gelenke sowie bei Schwellneigung die manuelle Lymphdrainage.  
     
  Nach dem stationären Aufenthalt von ca. 14 bis 17 Tagen wird sämtlichen Patienten für etwa 3 Wochen die Anschlussheilbehandlung in spezielle Kliniken angeboten. Eine regelmäßige Nachuntersuchung, das erste Mal drei Monate nach der Operation, erfolgt ambulant im Vinzenzkrankenhaus.  
     
  Als Service bietet die physiotherapeutische Abteilung eine Patienteninformation vor Hüft- und Kniegelenksersatzoperationen an. Bei diesen Informationen werden die Patienten über das Verfahren von Hüft- und Kniegelenksersatzoperationen durch einen Arzt unterrichtet sowie über die notwendige prä- und postoperative physiotherapeutische Behandlung. Im Gespräch können die Patienten dann gezielt Fragen zur Operation und zur Nachbehandlung stellen.  
     
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