Vinzenzkrankenhaus Hannover
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Webseite des Qualitätsmanagements geöffnet
zum Qualitätsmanagement
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Website for Patients of the British Armed Forces
 
  Wozu Qualitätsmanagement?  
  Einerseits besteht unter dem gegenwärtig immensen Kostendruck für Krankenhäuser ohne Zweifel die Gefahr, dass Einsparungen und Rationalisierungen (am falschen Ort oder zur falschen Zeit) zu Lasten der Qualität und damit der Patienten gehen.  
     
  Andererseits zeigt die tagtägliche Praxis, dass gerade Qualitätsmängel sehr häufig zusätzliche und unnötige Kosten verursachen und Arbeitszeit von Mitarbeitern verschwenden.  
     
  Beispiele:
- Wundinfektion mit verlängertem Klinikaufenthalt durch unzureichende Hygiene
- Wartezeit im Operationssaal aufgrund mangelnder Terminabsprache
- Bearbeitung von Beschwerden über unfreundliches oder unsachgemäßes Verhalten
- Doppeldiagnostik wegen unübersichtlicher Krankenakten oder schlechter Archivierung
- Reibereien zwischen Abteilungen oder Berufsgruppen aufgrund unklarer Kompetenzen.
 
     
  Sorge um Qualitätsverluste durch Sparsamkeit und wachsende Einsicht, dass nicht nur die Qualität selbst, sondern auch und gerade deren Vernachlässigung Geld kostet, hat einen rapide wachsenden Bedarf an unternehmensweiten Verfahren zur Planung, Messung und Steuerung von Qualität hervorgerufen.  
     
  Dabei wird gemeinhin angenommen, dass medizinische Diagnostik und Therapie, Pflege und technische Einrichtungen in deutschen Krankenhäusern vergleichsweise hohe Qualität aufweisen und traditionelle Qualitätssicherungsmaßnahmen wie Ober- und Chefarztvisiten, die ärztliche Weiterbildungsordnung, Sektionen und Todesfallkonferenzen etc. bislang geeignet waren, diesen Standard zu erhalten.  
     
   Qualitätsdefizite hingegen werden am häufigsten in der Ablauforganisation und der Grundhaltung dem Patienten gegenüber erkannt, darüber hinaus mehren sich die eingangs erwähnten Zweifel, ob die heutigen Standards auch in Zeiten knapper Ressourcen aufrechterhalten werden.  
     
   Diese Überlegungen erfordern eine Ausweitung des Qualitätsbegriffes auf den gesamten Dienstleistungsprozess im Krankenhaus und eine prozessorientierte Betrachtungsweise, die berufsgruppenübergreifend alle Mitarbeiter des Krankenhauses einbezieht. Eine derartige Betrachtung führt zu der Erkenntnis, dass die hartnäckigsten Hindernisse auf dem Weg zur angestrebten Qualität so genannte Schnittstellenprobleme an jenen Punkten sind, an denen für einen reibungslosen Ablauf das Zusammenspiel von Abteilungen, von Berufsgruppen, von Früh- und Spätschicht oder anderen Einzelgruppen erforderlich wäre. Eine genauere Analyse solcher Probleme bringt fast immer Informations- oder Kommunikationsdefizite zum Vorschein, so dass Informationsmanagement und Kommunikationsförderung für uns zu den wichtigsten Elementen des Qualitätsmanagements gehören.  
     
 

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