Fakten: Ausbildung und Staatsexamen

Die Ausbildung an der staatlich anerkannten Schule für Gesundheits- und Krankenpflege dauert drei Jahre. Sie bekommen während Ihrer Ausbildung 30 Tage Urlaub pro Jahr. Sie schließen Ihre Ausbildungszeit mit einer staatlichen Prüfung ab – dem Staatsexamen. Das Examen besteht aus einem schriftlichen, einem mündlichen und einem praktischen Teil. Die Prüfung in der Gesundheits- und Krankenpflege legen Sie vor dem Prüfungsausschuss der Schule ab.
Nach Ihrem erfolgreichem Abschluss der Prüfung erhalten Sie ein Zeugnis und von der zuständigen Behörde eine Urkunde über die Erlaubnis zur Führung der Berufsbezeichnung "Gesundheits- und Krankenpflegerin" oder "Gesundheits- und Krankenpfleger".

Neue Pflegeausbildungen ab 2020
Berufsbild Pflegefachfrau / Pflegefachmann
Die Ausbildungen zur „Gesundheits- und Krankenpflegerin“, „Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin“ und „Altenpflegerin werden ab dem Jahr 2020 zum Beruf „Pflegefachfrau“ / „Pflegefachmann“ zusammengefasst. Zum Ziel führt die dreijährige, generalistische berufliche Ausbildung. Die schulische und praktische Ausbildung dient der Vermittlung von Kompetenzen für die selbstständige und prozessorientierte Pflege von Menschen aller Altersstufen in allen Versorgungsbereichen.
Neben dem generalistischen Berufsabschluss können Auszubildende mit Vertiefung im Bereich Altenpflege oder Kinderkrankenpflege für das dritte Ausbildungsjahr auch eine Spezialisierung mit dem Abschluss „Altenpflegerin“ oder „Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin“ wählen.
Das Pflegestudium in Ergänzung zur beruflichen Pflegeausbildung als weiterer Qualifizierungsweg bereitet auf die zunehmend komplexeren Anforderungen im Pflegebereich vor und bietet zusätzliche Karrierechancen.
 
Aufgaben der Pflegefachfrau / des Pflegefachmanns sind bestimmte berufliche Tätigkeiten, die dem Pflegeberuf nach dem Pflegeberufegesetz vorbehalten sind. Es sind pflegerischen Aufgaben, die für die Pflegequalität und den Patientenschutz von besonderer Bedeutung sind:
- die Erhebung und Feststellung des Pflegebedarfs
- die Organisation, Gestaltung und Steuerung des Pflegeprozesses
- die Analyse, Evaluation, Sicherung und Entwicklung der Qualität der Pflege